Institut Leben und Lernen
Postweg 40a - 81827 München
Tel 089 / 6790 8212 Fax 6790 8213
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Hier finden Sie einiges Lesenswertes zu Ansatz und Hintergründe unserer Arbeit:




Was ist THREE IN ONE CONCEPTS?

Three In One Concepts ist ein Bildungsunternehmen in den USA, das von Gordon Stokes, Daniel Whiteside und Candace Callaway gegründet wurde und sich auf die Korrektur von Lernschwierigkeiten durch eine Methode des Stressmanagements spezialisiert hat. Die ONE BRAIN-Methode ist eine neue und einzigartige Herangehensweise, um negative emotionale Stressoren zu identifizieren und zu korrigieren. Stressoren können Blockaden in unserem gesamten Körper und Gehirn hervorrufen, die uns darin einschränken, das zu erschaffen, was wir wirklich für uns selbst wollen. Stress begrenzt unsere Wahlmöglichkeiten.

Ursprünglich wurde diese Methode dafür entwickelt, Kindern zu helfen, die als ‘Langsamlerner, Dyslektiker, Legastheniker, hyperaktiv, dumm oder als behindert’ abgestempelt werden. Doch es stellte sich schnell heraus, daß sie uns Menschen effektiv und erfolgreich darin unterstützen kann, Lernblockaden JEDER Art in JEDEM Lebensbereich - der großen Schule des Lebens - zu lösen.


Three In One - Das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele.

Befinden sich Körper, Geist und Seele im Gleichgewicht, so geht es uns gut. Das wirkt sich auf alle unsere Lebensbereiche aus - auf Beziehungen, Gesundheit, Herausforderungen zu Hause und am Arbeitsplatz, Belastungen durch die Umwelt. Wenn wir im Gleichgewicht sind, können wir den Herausforderungen des Lebens und allem Neuem zuversichtlich begegnen. Wir können alles viel konstruktiver bewältigen und positiver damit umgehen. Gleichgewicht gibt uns Stabilität und läßt uns flexibel sein.


One Brain - Das vereinte und integrierte Potential des Gehirns.

Arbeiten alle unsere Gehirnbereiche harmonisch miteinander, nähern wir uns unserem eigentlichen Potential. Wir sind in der Lage zu denken, d.h. neue Möglichkeiten und Alternativen auszudenken. Wir haben die WAHL. Wir sind mit unserem gesamten Gewahrsein, mit unseren Gedanken und Gefühlen in der Gegenwart. Wir erkennen und erfahren diese so, wie sie wirklich ist. Wir sind geistesgegenwärtig. Wir wissen und wählen, was wir wirklich wollen, wie wir es wollen und wie wir es erreichen. Wir passen uns veränderten Bedingungen an und nutzen unsere Lebenserfahrung positiv. Wir sind lernfähig und offen für alles NEUE.


Blockierte Fähigkeiten gibt es in jedem Lebensbereich.

Wenn es um Schwierigkeiten beim Lernen von Fähigkeiten geht, denken wir zunächst eimal an Schulisches wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Konzentration, Prüfungen usw. Doch es geht genauso um wahrnehmende, kommunikative, emotionale, mentale, körperliche, gesundheitliche, soziale oder berufsbedingte ‘Blinde Flecke’ und um einschränkende, unproduktive oder gar selbstzerstörerische Einstellungen und Verhaltensmuster.


Was brauchen wir zum Er-Lernen einer Fähigkeit?

Zunächst einmal Motivation, Sicherheit und Zuversicht, aber auch inneres Gleichgewicht, Gegenwartsgewahrsein und Zugang zum Potential unserer verschiedenen Gehirnbereiche. Genauso wie wir als Babys keine Zweifel kannten und auch alle anderen wußten, daß wir laufen oder sprechen werden, kann sich Erfolg auch in anderen Lebens-Lern-Bereichen wie von selbst einstellen. Der Glaube „ICH KANN!” wird zur inneren Wahrheit und äußeren Realität.



Was geschehen kann, wenn man sich seinem Stress nicht stellt.

Um zu verstehen, worin der Ansatz und die erstaunliche Wirkungskraft dieser Methode besteht, laden wir Sie dazu ein, Schritt für Schritt nachzuvollziehen, wie emotionaler Stress uns blockieren und uns dazu bringen kann, unsere Fähigkeiten zu verleugnen und zu vermeiden.

 

1. Emotionaler Stress ist die Ursache für blockierte Fähigkeiten.

Menschen mit blockierten Fähigkeiten erleben das offensichtliche Symptom der zugrundeliegenden Ursache: STRESS. Der zerstörerische Kreislauf beginnt in dem Augenblick, während wir gerade dabei sind, eine neue Aktivität auszuführen oder zu erlernen und negativer emotionaler Stress - wie Angst, Schmerz oder Angst vor zukünftigem Schmerz - mit ins Spiel kommt. Die Aktivität kann wie gesagt aus jedem Lebensbereich sein, wie z.B. Lesen, Schreiben, Autofahren, eine neue Sportart, die erste geschäftliche Verhandlung, der erste Streit, das erste große Projekt, die erste Beziehung usw.

Das traumatische Erlebnis ‘verschmilzt’ unter der ‘Hitze’ intensiver Emotion mit unserer individuellen Wahrnehmung und unseren inneren wie äußeren Reaktionen zu einer komplexen Einheit, die auch als solche in unserem Gedächtnisareal des Hinterhirns abgespeichert wird.

Beispiel: Ein Kind wird in der Schule vom Lehrer aufgefordert, vor der Klasse einen neuen Abschnitt aus einem Buch vorzulesen. Es macht einen Fehler, über den die Mitschüler lachen. Es fühlt sich gedemütigt, reagiert mit Schamesröte, zornigen Gedanken, zittriger Stimme. Alle Bestandteile der Situation werden als Einheit gespeichert.

Von nun an wird, wann immer wir in der Zukunft die gleiche oder eine ähnliche Aktivität wiederholen, der ganze Komplex aus der Vergangenheit erinnert und ausgelöst, d.h. auch der damalige Stress, Gefühle, Gedanken, Körperreaktionen und Verhaltensweise.

Dasselbe Kind erlebt nun wieder eine gleiche oder ähnliche Situation, d.h. es wird vom Lehrer aufgefordert, vor der Klasse einen neuen Text zu lesen oder überhaupt vor der Klasse etwas zu sagen. Es erinnert sich an das letzte Mal, und noch bevor es überhaupt aufsteht, um nach vorne zu gehen, setzen die gleichen demütigenden Gefühle, die gleichen zornigen Gedanken ein. Es wird schamesrot und kriegt eine zittrige Stimme. Es steht bereits unter Stress, noch bevor es ein Wort über die Lippen gebracht hat.

Wir wiederholen und kopieren unsere unproduktiven und selbstzerstörerischen Reaktionsweisen aus der Vergangenheit. Ja, wir werden die Vergangenheit solange wiederholen bis wir sogar glauben, daß das die einzige Möglichkeit sei und wir KEINE andere WAHL hätten. Damit ist der ‘Blinde Fleck’ in bezug auf diese Fähigkeit installiert.

Wir haben in bezug auf diese Aktivität VERLERNT, daß wir dazu fähig sind zu lernen, sie positiv zu bewältigen. Wir erweitern bei Wiederholung solcher frustrierenden, ähnlichen Erlebnisse unsere Verlernerfahrung durch ein entsprechendes Glaubenssystem, Selbstbild, Selbstgespräch, Vermeidungsverhalten und eine negative Erwartungshaltung. Bsp.: „Wenn ich vor anderen spreche, lachen die mich nur aus.” und „Ich kann nicht lesen oder in der Öffentlichkeit sprechen.” und „Es muß doch Wege geben, wie ich mich davor drücken kann.”


2. Unsere automatische Stressreaktion: Mit Kampf oder Flucht überleben.

Um zu verstehen, warum emotionaler Stress imstande ist, uns derart in unseren Fähigkeiten zu beschränken, brauchen wir uns nur vor Augen zu führen, wie der Mensch seit Urzeiten körperlich, geistig und emotional auf Stress reagiert. Sobald es um das Überleben geht, stellt uns unser Körper unmittelbar alle verfügbaren Mittel bereit, die wir zum Kämpfen oder Fliehen brauchen. Das Blut zieht sich aus den äußeren Blutgefäßen zurück und sammelt sich jetzt vor allem in den großen Muskeln der Arme und Beine, die wir z.B. für das Schlagen, Treten oder Weglaufen brauchen.

Auch im Gehirn fließt es in die Bereiche, die primär dem Überleben dienen. Schnellste Reaktion ist gefragt - nicht DENKEN. Unser Gehirn schaltet mit Recht unser Denken aus, indem es die Vorderhirnaktivität blockiert. Denn wenn wir bei Gefahr anfangen würden, über neue Möglichkeiten und Alternativen nachzudenken, könnte es bereits zu spät sein. Nicht denken zu können hinterläßt in uns das Gefühl, KEINE andere WAHL zu haben, außer auf altbekannte Reaktionen aus der Vergangenheit zurückzugreifen. Doch da wir bei Gefahr sowieso keine andere Wahl haben außer zu kämpfen oder zu fliehen, ist das auch nicht weiter schlimm. Wir greifen also zuversichtlich auf die im Hinterhirn gespeicherten, erlernten und erfolgreichen Überlebensreaktionen aus der Vergangenheit zurück.

Gleichzeitig verändert sich unsere Körperchemie, es wird z.B. Adrenalin ausgeschüttet. Das sorgt für die nötige Energie und Anspannung. Unser Körper, unsere Gefühle und Gedanken sind einzig und allein auf das Ziel ‘Überleben’ gerichtet. Durch die körperliche Anstrengung und Bewegung beim Kämpfen oder Fliehen wird dann die bereitgestellte Stresschemie auf natürliche Weise abgebaut. Wir befinden uns - sofern wir die Gefahrensituation überlebt haben - körperlich, geistig und emotional wieder im Gleichgewicht und sind entspannt und offen für etwas Neues.


3. Wir machen keinen Unterschied zwischen Gefahr und Alltagsstress.

Auch wenn wir Menschen uns im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben, so ist uns das Vermächtnis unserer Vorfahren - die Kampf- oder Fluchtreaktion unter Stress - erhalten geblieben, d.h. unser gesamtes System stellt sich automatisch auf Überlebensmodus ein. Das kommt uns in lebensbedrohlichen Situationen mit Sicherheit zugute.

Das ‘Dumme’ ist nur, daß unser Körper JEDE Art von STRESS, sei er nun körperlicher, geistiger oder emotionaler Natur, unbewußt als Bedrohung interpretiert und auf die gleiche intensive Art und Weise reagiert. Doch ist es von Nutzen, wenn wir angesichts einer Gehaltsverhandlung mit unserem Chef, bei einem Streit mit unserem Partner oder einem Familienmitglied oder bei einer Mathearbeit mit Kämpfen oder Fliehen reagieren? Im alltäglichen Kleinkrieg des Lebens sind Muskelkraft und Überlebensreaktionen weder erforderlich noch angemessen.


4. Nicht-mehr-denken-können - eine Reaktion auf JEDE Art von Stress.

Leider steht uns auch unter alltäglichem Stress unsere Vorderhirnfunktion nicht mehr zur Verfügung. Wir sind nicht mehr imstande zu DENKEN. Unter Denken verstehen wir, eine Neueinschätzung der gegenwärtigen Lage vorzunehmen und sich NEUE und andere Möglichkeiten und Alternativen auszudenken. Auch im Alltag hinterläßt nicht denken zu können in uns das Gefühl, KEINE andere WAHL zu haben, außer auf altbekannte Reaktionen aus der Vergangenheit zurückzugreifen. Die Suche nach positiven Möglichkeiten, mit dieser Herausforderung umzugehen, scheint vergeblich. Wir steigen sozusagen aus der Gegenwart aus. Wohlgemerkt: Überleben hat nun die Prioriät und damit sind wir nicht mehr fähig, die Situation konstruktiv zu meistern oder mit unserer Reaktion das zu erreichen, was wir eigentlich wollen.


5. Sich nicht an positive Erfolge erinnern.

Wir sind ebenso nicht mehr in der Lage, uns an vergangene positive Erfolge zu erinnern, was uns sicherlich dabei helfen würde , in der Gegenwart zu einer positiven Lösung zu finden. Bei großen Anforderungen, wie z.B. einer Prüfung wird diese Blindheit in Form eines Black-Outs offensichtlich. Vergangener Stress beeinträchtigt also unser Wissen um unsere Fähigkeit, eine bestimmte Herausforderung in der Gegenwart meistern zu können, auch auf diese Weise.


6. Sich unwillkürlich an Überlebensreaktionen erinnern.

Was uns unter Stress bleibt, ist die Hinterhirnerinnerung an vergangene negative Erlebnisse. Unser Gehirn läßt automatisch und unbewußt im Bruchteil einer Sekunde alle ähnlichen ‘Filme’ aus der Vergangenheit ablaufen - in der Hoffnung in unserem reichhaltigen Gedächtnisspeicher unserer Lebenserfahrungen vielleicht doch noch eine geeignete Lösung zu finden, was angesichts unserer Blindheit für die Erinnerung an positive Erfolge kein leichtes Unterfangen ist. Also begnügt es sich damit, alle gefundenen Daten zu vergleichen, zu beurteilen und sich schließlich für eine der vergangenen Überlebensreaktionen zu ‘entscheiden’. Und damit ist es besiegelt. Wir sind nicht mehr imstande, die beste Lösung zu wählen sondern geben uns mit dem reinen Überleben ab.


7. Die Vergangenheit kopieren und wiederholen.

Nocheinmal: Wir scheinen KEINE WAHL mehr zu haben, uns etwas Besseres oder das Beste auszudenken. Sobald wir die gleiche oder ähnliche Aktivität in der Zukunft wiederholen, wird zusätzlich Öl in das bereits bestehende Feuer gegossen. Auch wenn WIR den ursprünglichen Stressor vergessen haben, unser Körper erinnert sich ganz genau. ER erinnert jede dazugehörige Einzelheit und kopiert ALLES. Die damaligen negativen Gefühle wie Demütigung, Scham und Versagen werden wieder aktiviert, das dazugehörige innere Selbstgespräch, die damalige Wahrnehmung, die körperlichen Veränderungen samt Stresschemie und das damalige Verhalten. Wieder einmal sagen wir uns, daß wir „dumm”, „unfähig” oder „kindisch” sind. Wieder einmal haben wir weiche Knie, Schweißausbrüche, einen trockenen Mund und eine zittrige Stimme. Wieder einmal steigt uns die Schames- oder Zornesröte ins Gesicht und unsere fahrige Bewegungen lassen uns alles andere als würdig verhalten.


8. Der Glaube an unsere Unfähigkeit nagt an unserem Selbstzweifel.

Ja! Wir haben wunderbarerweise mal wieder überlebt, doch trotzdem hinterläßt es einen bitteren Nachgeschmack von wiederholter Niederlage. Die Wahrheit und unser Glaube daran, gerade DAS, was in dieser Situation erforderlich gewesen wäre, jemals lernen zu können, verschwindet nach und nach in der Versenkung.

Im Zuge dieser Frustrationen, leidet unser Selbstwert derart, daß wir bald selbst daran glauben, daß wir unfähig sind zu lernen . „Ich kann nicht tun oder haben” wird zur inneren Wahrheit und äußeren Realität. Vermeidung und Verleugnung unserer Fähigkeiten werden unsere ständigen Begleiter. Mehr: Wir übertragen das unbewußt auf andere.


9. Vergangene Emotionen beherrschen uns.

Wir sind uns der in der Vergangenheit entstandenen ‘Blinden Flecke’ meist nicht bewußt sind, und doch hängen wir unbewußt den negativen Gefühlen unserer Vergangenheit nach. Sie lassen uns in der Gegenwart an unseren Fähigkeiten zweifeln und sie motivieren uns nicht gerade dazu, uns ein weiteres mal der Herausforderung zu stellen.

Wenn wir als Kind in der Schule ‘gelernt’ haben, daß wir nicht der Öffentlichkeit sprechen können, werden wir das als Erwachsene, selbst wenn der ursprüngliche Stressor längst in Vergessenheit geraten ist, weiterhin glauben. In der Gegenwart lacht längst keiner mehr, wenn wir etwas sagen, doch das können oder wollen wir nicht wahrhaben. Für uns ist die vergangene gläserene Wand noch immer realer als diese Tatsache. Wir lassen es zu, daß unsere Emotionen und Wahrnehmungen aus der Vergangenheit unseren Blick für das, was wirklich in der Gegenwart los ist und was wir jetzt machen könnten, um eine Situation zu bewältigen, ganz schön trüben.


10. Vermeidungen und negative Einstellungen.

Wir glauben, daß wir nicht schreiben können, also tun wir es nicht. Wir glauben, daß wir nicht in der Öffentlichkeit sprechen können, also vermeiden wir es. Wir glauben, daß wir es nicht verdienen, Erfolg zu haben, also setzen wir andere Prioritäten. Wir glauben, daß wir beziehungsunfähig sind, also prahlen wir damit, ein einsamer Wolf und nicht an einer Beziehung interessiert zu sein.

Das alles sind Anzeiger für selbstauferlegte Beschränkungen, die nur unser emotionales und geistiges Überleben als der Held oder die Heldin, für den/die wir gehalten werden wollen, sichern sollen. Schließlich wollen wir doch so gut wie möglich vor uns selbst und den anderen dastehen. Doch gelingt uns das besonders gut? In unserem Innersten kennen wir die Wahrheit. Zweifel an unserem Selbstwert zerfrißt unseren Glauben an ein erfülltes Leben.


11. Negatives Selbstbild und Selbstgespräch.

Was wir von uns selbst und unserer Umwelt glauben, denken und für wahr halten, entwickelt sich im Laufe unseres Lebens anhand von Botschaften - seien es nun tatsächlich ausgesprochene oder unterschwellige. Wir erhalten sie von unserern Eltern, Lehrern, Kameraden und unserer Umgebung. Hinzu kommen unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse und wie wir uns dabei gefühlt haben. Das alles fügt sich allmählich zu unserem Glaubenssystem und unserem Selbstbild zusammen. Stress und negatives Selbstgespräch in der Art von „Ich habe es ja gewußt, daß ich das nicht kann.” bestärkt uns nur in unserem Glauben , daß das negative Bild, das wir von uns selbst haben, richtig und wahr wäre. Wir verleugnen unsere Fähigkeit lernen zu können, einer bestimmten Herausforderung jemals gewachsen zu sein und sie konstruktiv bewältigen zu können. Wir glauben irgendwann an unsere Unfähigkeit und schließlich halten wir sie für eine ‘Wahrheit’ in bezug auf uns selbst.


12. Unsere Wahrnehmung bestätigt unser falsches Selbstbild.

Das Selbstbild, das wir erschaffen, ist nicht auf dem aufgebaut, was tatsächlich wahr ist sondern auf dem, wovon wir glauben, daß es wahr ist. Und daher ist unser Selbstbild eine Lüge. All unsere Gedanken und Handlungen gehen mit dieser Lüge einher, und wir richten unsere Wahrnehmung darauf aus, ‘unsere Realität’ zu bestätigen. Wir akzeptieren keine Information, die nicht mit unserem Selbstbild und/oder Glaubenssystem übereinstimmt. Entweder nehmen wir sie gar nicht erst wahr oder wir ‘basteln’ sie neu zusammen, sodaß diese Botschaften unsere ‘Ich kann nicht-Wahrheit’ bestätigen. Was nicht wahr sein darf, wird es auch nicht sein. Wenn wir uns z.B. für mittelmäßig oder gar ‘doof’ halten, werden wir kaum einem anderen Menschen Glauben schenken, daß wir für ihn etwas Besonderes darstellen könnten. Das würde schließlich nicht dem entsprechen, was wir für wahr halten. Oft gehen wir sogar so weit, dem anderen zu unterstellen und vorzuwerfen, uns anzulügen oder manipulieren zu wollen.


13. Negative Erwartungshaltung.

Unser Glaubenssystem wirkt sich unausweichlich auf unser Potential aus - im Positiven wie im Negativen. Spiegeln unsere Einstellungen und unser Selbstbild, daß wir für positive Veränderungen offen und bereit sind, so schränken sie uns auch nicht ein. Im Gegenteil. Wenn wir positive Veränderung bewußt wählen, werden wir sie auch erreichen. Wir ziehen Positives an.

Ist dagegen unsere innere Erwartungshaltung negativ, so wird auch sie sich in der Regel bestätigen. Unterbewußt werden wir alles Erforderliche dafür tun, damit sich das bestätigt, was wir für wahr halten. Wir werden es beweisen. Es ist eine Sich-selbst -erfüllende- Prophezeiung. Ja - im Grunde können wir unsere Zukunft vorhersagen, wenn wir unsere Glaubensvorstellungen kennen. Genauso können wir aber auch unsere Zukunft verändern, wenn wir unsere Einstellungen und das, was wir für wahr halten, verändern.

 

Zusammenfassung: Wie wir uns selbst zum Opfer machen.

Unter der Hitze intensiver Emotion wie Angst, Schmerz oder Angst vor zukünftigem Schmerz ‘verschmilzt’ ein Erlebnis mit unserer Wahrnehmung und unserer Reaktion. Auf diese Weise werden solche Erlebnisse zur Ursache für MUSTER im Denken, Fühlen und Handeln, die nicht gerade produktiv sind. Unsere jetzigen Entscheidungen basieren nicht auf der Wahrnehmung der realen Gegenwart sondern auf unserer emotionalen Reaktion auf vergangene Erfahrung. Somit beeinflußt unsere Vergangenheit unsere Handlungen in der Gegenwart.

Solange wir aber unsere Entscheidungen in der Gegenwart auf der Grundlage dessen treffen, wie wir auf unangenehme Erfahrungen in der Vergangenheit reagiert haben, führt uns das immer tiefer in Selbstbegrenzung und -verurteilung, in Zweifel und Verleugnung, in Hoffnungslosigkeit und Resignation. Wie gefangen in Mustern, die uns davon abhalten, den erwünschten Erfolg zu erreichen, glauben wir nicht länger daran, daß wir bezüglich unserer Zukunft überhaupt eine Wahl hätten.

Wir verleugnen es, eine andere WAHL zu haben, weil wir glauben, daß wir, die Welt, das Leben, die Gesellschaft nun mal so SIND. Wir fühlen uns als Opfer. Wir werden zum Statist im Leben anderer statt zum Star unseres eigenen Lebens. Wir verleugnen unserere Verantwortung, aus unserem Leben und uns selbst das zu machen, was wir wirklich wollen, bzw. einfach der Mensch zu sein, der wir wirklich sind - und zwar in Übereinstimmung mit unserem instinktiven individuellen Selbst und unseren Fähigkeiten und nicht begrenzt durch irgendwelche einschränkenden Vorstellungen.

 

Ungelöste Stressoren machen uns auf Dauer krank.

Unser Körper hat - wie auch immer wir die Situation hinter uns bringen - nicht im mindesten die Gelegenheit, die Stresschemie wieder abzubauen, sodaß wir wieder im Gleichgewicht sind. Es sei denn, wir würden z.B. nach jedem Stress mindestens eine halbe Stunde joggen. Doch die Realität sieht anders aus. Noch bevor wir unsere Stresschemie abbauen können, werden wir bereits mit dem nächsten Stressor konfrontiert. Dann gesellt sich der nächste hinzu, und der nächste, und der nächste, und ...

Wie oft am Tag müßten wir wohl eine halbe Stunde joggen? Stattdessen machen wir Dauerstress zur Normalität. Die Einheit von Körper, Geist und Seele verkommt zu einer bloßen Erinnerung. „Uns geht es gut.” - doch unser Körper sieht das anders. Wir können die Intensität eines längst vergangenen ungelösten Stresses an den Augen, am Gesicht und am Körper eines Menschen ablesen können. Wer weiß schon, wann unsere aus dem Gleichgewicht geratene Körperchemie das Maß erreicht, das uns zu einer toxischen Zeitbombe werden läßt? Oder hat sie das schon? Wie steht es denn um unsere Abwehr- und Selbstheilungskräfte?

 

Was können Sie tun?

Sich eingestehen, Stress zu haben, ist der erste Schritt.
Unsere Leistungsgesellschaft scheint uns dazu zu zwingen, Situationen und Bedingungen, die uns eigentlich Stress bereiten, zu bagatellisieren und zu verharmlosen. Wir wissen zwar, daß wir Stress haben, aber wir werden doch wohl Kleinigkeiten frei nach dem Motto „Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter.” einfach wegstecken können. Wir nehmen Stress nicht ernst. Mehr: Es geht sogar soweit, daß wir noch nicht einmal bemerken, wenn uns etwas stresst und aus dem Gleichgewicht bringt.

Wie dem auch sei, es scheint normal zu sein, daß wir uns nicht um uns kümmern. Welche Ignoranz. Und dann wundern wir uns, wenn wir regelmäßig die ersten Tage unseres Urlaubs krank sind, wenn wir nach der Arbeit keine Energie mehr für ein harmonisches Familienleben haben, wenn wir ....

Angesichts dieser selbstbestrafenden Normalität von alltäglichem Stress fällt es uns nicht leicht, ihn zu erkennen und uns einzugestehen. Stattdessen verdammen wir uns anscheinend lieber dazu, sowohl bei ‘Bagatellen’ als auch bei größeren Problemen und Herausforderungen unsere unproduktiven und selbstzerstörerischen Verhaltensweisen aus der Vergangenheit solange zu wiederholen und zu kopieren, bis wir auch das für normal halten ...


Machen Sie sich das Leben leichter.

Sie haben die Möglichkeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Sie können nicht nur neue und konstruktivere ‘Überlebensmuster’ entwickeln sondern sich sogar die WAHL für lebenswerte Alternativen ermöglichen.

Sie können sich das Leben leichter machen und sich die Unterstützung holen, die Sie sanft, mühelos und effektiv dem näher bringt, was Sie wirklich von Herzen wollen. Jeder Stress raubt Ihrem gesamten System Energie. Wenn Sie in einem bestimmten Lebensbereich Stress lösen, werden Sie stattdessen für andere Lebensbereiche MEHR Energie zur Verfügung haben - nicht zuletzt für die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und für mehr Lebensfreude.


Nutzen Sie die ONE BRAIN-Methode, Ihren Weg zu finden.

Wenn Sie wollen, kann die One Brain-Methode Sie darin unterstützen, die zugrundeliegende negative Emotion und die unproduktiven Einstellungen und Glaubenssätze zu identifizieren, die Sie daran hindern, das zu haben und/oder zu tun, was und wie Sie es wirklich wollen. Wir können Sie begleiten, Ihren individuellen Weg herauszufinden, den ungelösten Stress mit Hilfe der für Sie geeigneten Stressreduzierungstechniken zu lösen. Sie erobern sich Ihre Wahl zurück, es sich besser gehen zu lassen.

 

Der Ansatz und die Wirkungsweise: Die Ursache lösen.

Die ONE BRAIN-Methode identifiziert die ursächliche Erfahrung, die in Ihnen eine emotionale, mentale oder körperliche Blockade erschaffen hat, die Ihre Fähigkeit beeinträchtigt, effektiv zu funktionieren und Sie an sich selbst und Ihrem Potential zweifeln läßt. Mit einfachen, sanften und effektiven Stressreduzierungstechniken wird die negative Emotion aufgelöst, die die Begrenzungen hervorruft. Die Ursache aufzulösen kann das alte Selbstbild ins Wanken bringen, was sich wiederum positiv auf unsere Leistung und Fähigkeiten auswirkt. Damit ändert sich auch das Selbstgespräch zu „Ich kann tun oder haben”. Haben wir unser Selbstgespräch verändert, erlaubt uns das, ein völlig NEUES und uns angemesseneres Selbstbild zu erschaffen.

 

Die ‘Zauberformel’:  W A H L und  R E S P E K T .

Wir können unsere Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Aber wir können damit aufhören, immer wieder auf unsere vergangenen negativen Emotionen zu reagieren.

Sind die vergangenen Stressoren einmal gelöst, sind wir frei, andere und positivere Wahlen zu treffen. ‘Die Macht und Magie’ der Gegenwart besteht darin, sich selbst, die anderen und die Situation neu einzuschätzen und sich neu auszurichten. Nur im Hier und Jetzt können wir bewußt eine Veränderung zum Besseren herbeiführen.

Zur Philosophie von Three In One Concepts gehört, daß SIE die Quelle und Autorität für sich selbst und Ihr Leben sind. Welches Ziel auch immer Sie erreichen wollen oder welches Problem Sie lösen wollen - Sie SELBST sind der einzige Mensch, der das kann. Wir respektieren Sie als die einzig gültige Quelle für die Informationen, die Sie brauchen, damit es Ihnen besser geht. Sie allein können Ihre Lösungen entdecken - Ihren eigenen Weg finden, der Sie zu Ihrem Ziel führt. Dieser Weg ist so einzigartig und individuell, wie Sie selbst es sind. Sie sind die einzige Autoriät für sich selbst und Ihr Leben. Die Wahl und die Verantwortung zur positiven Veränderung kann Ihnen keiner abnehmen.


Eine positive Veränderung ist möglich.

Das Verändern der vergangenen negativen Emotionen ändert auch unser Verhalten in der Gegenwart. Und da unser Handeln in der Gegenwart unsere Zukunft erschafft, verändern wir somit auch Ihre Zukunft.

Die Veränderungen in ihrer Wahrnehmung und in ihren Emotionen, Einstellungen und Verhaltensweisen sind dauerhaft. Sie verhelfen Ihnen dazu, Zugang zu Ihren aufgrund von Stress verlernten Fähigkeiten und Stärken zu finden und sich für ein MEHR an Potential öffnen.



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